Ich möchte mich Ihnen kurz vorstellen und ein wenig aus meinem Leben erzählen.
Mein Name ist Yvonne Brähler. Schon als Kind suchte ich instinktiv die
Nähe der Tiere, fühlte mich ihnen tief verbunden und verspürte früh den
Wunsch, sie zu schützen und zu begleiten. Tiere waren für mich nie „nur
Tiere“, sondern eigenständige Wesen mit Gefühlen, Bedürfnissen und einer
eigenen Sprache.
Durch meinen Großvater war mir auch die geistige, feinsinnige Ebene des
Lebens vertraut. In seiner Nähe wuchs ich mit einer gewissen
Selbstverständlichkeit auf, wenn es um Mitgefühl, Wahrnehmung und ein
tiefes Einfühlen in andere Seelen ging. Bereits als Kind nahm ich Dinge
wahr, die für andere nicht sichtbar waren – ich konnte verstorbene
Menschen sehen und hören. Für mich gehörte diese Wahrnehmung ganz
selbstverständlich zum Leben dazu.
Mit dem Älterwerden und dem Hineinwachsen in die Erwachsenenwelt,
besonders geprägt durch eine schmerzhafte Erfahrung, begann ich mich von
diesen Fähigkeiten zurückzuziehen. Ich verschloss mich, ohne sie jedoch
je ganz zu verlieren.
Ein entscheidender Wendepunkt in meinem Leben kam mit der Geburt meiner
Tochter. Mein Wunsch nach Wissen, Tiefe und Sinnhaftigkeit wuchs erneut –
und plötzlich waren sie wieder da: die alten Ideale, die Nähe zur Natur
und vor allem zu den Tieren. Besonders fehlte mir die Verbindung zu
ihnen, ohne dass ich dies zunächst klar benennen konnte.
Anton, ein liebenswerter, etwas rundlicher Haflinger, brachte
schließlich alles ins Rollen. Als er in unser Leben kam, trug er viele
gesundheitliche Altlasten mit sich. Schnell wurde mir bewusst, dass eine
rein schulmedizinische Behandlung allein nicht ausreichen würde, um ihn
ganzheitlich zu unterstützen. Und so begann meine „neue alte“ Reise.
Ich vertiefte mich in Fachliteratur, drückte erneut die Schulbank,
frischte altes Wissen auf und erwarb neues hinzu. Dabei verband ich
Gefühl, Erfahrung, geistiges Wissen und wissenschaftliche Erkenntnisse
miteinander. Mit der Zeit erkannte ich auch, dass nichts zufällig
geschieht – und dass Antons Heilungsweg eng mit meinem eigenen verbunden
war.
Auf seine ganz eigene, stille Weise zeigte er mir, wie wichtig es für
mich war, meine Wahrnehmung und Feinfühligkeit wieder zuzulassen, um
meinen Weg zu finden und meiner inneren Berufung zu folgen.
So erlernte ich die Verhaltenstherapie, die Homöopathie sowie
verschiedene Bereiche der alternativen Tierheilkunde. Durch Meditation
und weitere Techniken öffnete ich mich erneut für meine Wahrnehmung und
fand wieder Zugang zu einer tieferen Form des Verstehens und
Kommunizierens – stets mit beiden Füßen auf dem Boden und mit großem
Respekt vor jedem Lebewesen.
Und Anton? Auch er durfte Heilung erfahren und lebte 18 Jahre treu an unserer Seite bis er mit 30 Jahren über die Regenbogenbrücke galoppierte.
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Qualifikationen
• 2005 – 2008: Verhaltenstherapie für Tiere, Kurator Institut Heroldstatt
• 2008: Seminar Tierkommunikation
• 2010: Fachfortbildung Bachblüten für Tiere, Impulse e.V., Schule für freie Gesundheitsberufe
• 2010: Fachfortbildung Blutegeltherapie bei Frau Dr. vet. med. Mima Hohmann und THP Anke Henne, Blutegelfarm Biebertal
• 2010: Fachfortbildung Biochemie nach Dr. Schüssler, Impulse e.V., Schule für freie Gesundheitsberufe
• 2011: Sechsmonatiges Praktikum, Tierarztpraxis Susanne Sonntag, Hünfeld
• 2012: Dreimonatiges Praktikum, Groomer Andrea Pitzer
• 2012: Erfolgreicher Abschluss zur Tierheilpraktikerin, Institut Kurator
• 2013: Einweihung Reiki 1. Grad sowie Engel-Ki
• 2014: Tagesseminar „Arbeit mit dem Bioresonanzgerät“, Firma Rayonex
• 2014: Fachfortbildung Ernährungsberatung Katzen, THP Kerstin Braun
sowie Mitarbeit (Januar–Dezember) in der Tierarztpraxis Sonia Hieronymus-Henschel, Großenlüder
• 2020: Fortbildung Labordiagnostik Kotuntersuchung, Zentrum für tierisches Wissen
• 2020: Fortbildung „Schöne neue Welt der Darmdiagnostik“, THP-Schule Swanie Simon